
NEUES EINGANGSTOR FÜR PERLACH
Das Quartier am Stephensonplatz

Am Stephensonplatz entsteht aus einer heute vernachlässigten Bahn- und Gewerbefläche ein lebendiges Quartier für Perlach – mit saniertem Bahnhofsgebäude, neu gestaltetem Quartiersplatz und einer Seniorenanlage mit medizinischem, gastronomischem und kulturellem Angebot.
Das Vorhaben stärkt die soziale Infrastruktur, schafft Sicherheit und Versorgung und soll dauerhaft ein verlässlicher Bestandteil der lokalen Gemeinschaft werden.
STANDORT Perlach
Der Stephensonplatz liegt im Münchner Stadtteil Perlach direkt am S-Bahnhof und bildet einen wichtigen infrastrukturellen Knotenpunkt. Die Lage verbindet Bus- und S-Bahn-Anbindung mit wachsender Bedeutung und befindet sich in fußläufiger Entfernung zum historischen Dorfkern.
Durch seine zentrale Lage wird der Standort täglich von vielen Menschen genutzt und prägt den ersten Eindruck des Stadtteils. Eine hochwertige Gestaltung ist daher ein wichtiges Zeichen für Wohn- und Lebensqualität.
Historischer ortskern ..... 1,1 km
A8, Ausfahrt Neubiberg... 2,0 KM
Zentrum münchen .............. 7,2 km
flughafen ............................... 37 km

flughafen
status quo
Die gegenwart
Das Planungsgebiet setzt sich derzeit aus verschiedenen heterogenen Teilzonen zusammen. Das rund 2,3 Hektar große Areal ist aktuell durch ungenutzte Bahn- und Gewerbebrachflächen sowie ein leerstehendes Bahnhofsgebäude geprägt. Auch das Bahnhofsumfeld bietet nur geringe Aufenthaltsqualität und wird seiner zentralen Lage als Quartierszugang derzeit nicht gerecht. Innerhalb des Planungsgebietes selbst existiert keine öffentlich zugängliche Grünfläche. Aufgrund fehlender Zugänglichkeit und Nutzbarkeit sowie der Lärmeinwirkungen durch die Bahnanlagen besitzen die Freiflächen des Gebiets derzeit keinen Erholungswert.
Das Umfeld wirkt wenig einladend, bietet kaum Aufenthaltsqualität und wird seiner zentralen Funktion als Zugang zum Stadtteil derzeit nicht gerecht.

UNSERE
VISION
die zukunft
Wir bewahren, was Perlach ausmacht, und schaffen zugleich Raum für das, was kommt – mit einem offenen Konzept und Respekt für die neue Nachbarschaft. Ziel ist es, dauerhaft Teil des Viertels und der Gesellschaft zu werden und einen Ort zu gestalten, der für alle offen ist. Das Vorhaben verwandelt das Quartier in einen lebendigen, zukunftsorientierten Stadtraum: Der Stephensonplatz wird aufgewertet, das historische Bahnhofsgebäude denkmalgerecht saniert und öffentlich belebt, und die neue Seniorenanlage stärkt die soziale Infrastruktur.
Gemeinsam entstehen attraktive Räume mit langfristigem Mehrwert für Stadtteil und Bevölkerung.
DAS KONZEPT

Stephensonplatz
Der Stephensonplatz wurde erstmals am 5. November 1931 erwähnt und ist nach dem britischen Eisenbahnpionier George Stephenson benannt. Dieser entwickelte die ersten Dampflokomotiven und eröffnete 1825 mit der Strecke Stockton–Darlington die erste öffentliche Eisenbahnlinie der Welt. Auch in Deutschland beeinflusste er den Eisenbahnbau, insbesondere durch Aufträge des bayerischen Königs Ludwig I. Zur Eröffnung der ersten deutschen Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Fürth im Jahr 1835 fuhr William Wilson die Lokomotive „Adler“. Damit gehörte Bayern zu den ersten Ländern Europas mit Eisenbahnbetrieb.
Der Stephensonplatz wird zum lebendigen Herzstück des Neubau-Quartiers und entwickelt sich zu einer unverwechselbaren Visitenkarte für Bewohner und Besucher. Aus einem bislang unstrukturierten „Nicht-Ort“ entsteht ein klar gegliederter, zonierter Platz mit eigenständiger Prägung, der Aufenthaltsqualität, Sicherheit und Orientierung vereint. Als einladendes Eingangstor zum Stadtviertel verknüpft er Mobilität und Aufenthaltsqualität, zieht Menschen an und verleiht dem Quartier Strahlkraft weit über seine Grenzen hinaus.
Bahnhof
Der Bahnhof München-Perlach wurde am 6. Juni 1904 mit der Lokalbahnstrecke München-Giesing–Aying eröffnet. Das ehemalige Empfangsgebäude stammt ebenfalls aus dieser Zeit, ist im Jugendstil errichtet und heute als Baudenkmal verzeichnet. Seit dem Start der Münchner S-Bahn am 28. Mai 1972 ist Perlach in das S-Bahn-Netz eingebunden.
Das denkmalgeschützte Bahnhofsempfangsgebäude soll künftig historische Architektur mit moderner Nutzung vereinen. Als echtes Schmuckstück prägt es den Empfang der Pendler und das Stadtbild. Ein Ort, an dem Geschichte, Funktion und Atmosphäre aufeinandertreffen.


Seniorenanlage
Die Gebäude werden von dem renommierten Pflegeheimbetreiber der Rosenhof Gruppe über einen Gewerbemietvertrag langfristig angemietet.
Im Zentrum der Einrichtung steht das durchdachte Heimkonzept, das Pflege, Unterbringung und Verpflegung vereint – für bedürftige Senioren, die ein sicheres, liebevolles und lebendiges Zuhause suchen. Als verantwortlicher Betreiber und gewerblicher Mieter der Gebäude gestaltet die Rosenhof Gruppe nicht nur die Pflege, sondern auch die Philosophie der „offenen Tür“, das mit Gastronomie, kulturellen Angeboten und Veranstaltungen ein aktiver Treffpunkt der Stadtgesellschaft ist. So entstehen Orte, an denen Senioren Gemeinschaft erleben, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und nie allein sind.
Mit über 50 Jahren Erfahrung, rund 1.800 Mitarbeitenden und überdurchschnittlichen Prüfergebnissen erfüllt der bundesweit tätige Pflegeheimbetreiber den steigenden Bedarf an verlässlicher, hochwertiger Pflege – Beständigkeit, Freude und gesellschaftliche Einbindung.
Die Bilder zeigen eine Vision für eine zukünftige Gestaltung.
projektverlauf
Die Planung erfolgt seit mehreren Jahren in enger Abstimmung mit Stadtverwaltung, Politik, Fachgutachtern und Planungsbüros.

KEY
FACTS
DIE Highlights des
neuen Stadtviertels...
Durch städtebauliche Abwägungen und die enge Abstimmung von Politik, Verwaltung und Fachplaner:innen wird ein ausgewogenes und langfristig tragfähiges Konzept sichergestellt.


Nutzungskonzept
Kombination aus Denkmalsanierung, Quartiersbelebung, Pflegeangebot, Kultur, Gastronomie, Nahversorgung und Mobilität – das beste Nutzungskonzept für den Standort.

transformation
Transformation einer bislang ungenutzten, gewerblich geprägten Brach- und Bahnfläche zu einem lebendigen, öffentlich nutzbaren Stadtraum mit hoher Aufenthaltsqualität, Sicherheit und Lärmschutz für angrenzende Wohngebäude.
Pflege- und Arbeitsplätze
Schaffung dringend benötigter Pflegeplätze sowie neuer Arbeitsplätze durch ein verantwortungsbewusstes, mittelständisches Unternehmen mit über 50 Jahren Erfahrung, das als Alles-aus-einer-Hand-Anbieter nachhaltig mit der Stadtgesellschaft verbunden ist.

historischer bahnhof
Sanierung und öffentliche Öffnung des historischen Bahnhofs, ergänzt durch ein bahnbegleitendes Nahversorgungsangebot, gastronomische und kulturelle Begegnungsmöglichkeiten.
Stadtplanung
Städtebauliche Kompromisse und Planung in enger Abstimmung von Politik, Verwaltung und Fachplaner:innen sichern ein ausgewogenes, langfristig tragfähiges Konzept.


über uns
montecura ist eine mittelständische Beteiligungs- und Servicegesellschaft mit 50-jähriger Unternehmensgeschichte im Immobilienbereich.
Das Unternehmen betreut mit einem interdisziplinären Team verschiedene Geschäftsfelder, die in eigenständigen Gesellschaftsstrukturen organisiert sind und klar definierte Markt- und Themenbereiche abdecken.
Die GGMUC entwickelt als Bauherr für den Eigenbestand die Seniorenanlage gemeinsam mit einem spezialisierten Architekturbüro im Sinne eines renommierten Heimbetreibers, der seine langjährige operative Expertise einbringt.
Drei Partner. Eine gemeinsame Vision.



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